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Die Programmzeitung kooperiert neu mit «bz Basel»

Die «bz Basel» und die «bz Basellandschaftliche Zeitung» bauen ihre tägliche Veranstaltungsagenda aus. Zu diesem Zweck sind sie, wie Agenturen melden, eine Zusammenarbeit mit der Basler «Programmzeitung» eingegangen.

5'000 Abonnenten mehr für «Sonntag» und «bz Basel»

Nach der Aussage von AZ-Verleger Peter Wanner haben der «Sonntag» und die «bz Basel» im letzten halben Jahr «ohne grossen Werbeaufwand» rund 5'000 Neuabonnenten dazu gewonnen. Die Abo-Zahlen der «TagesWoche» liegen gemäss Co-Chefredaktor Remo Leupin gegenüber der NZZ derzeit bei rund 10'000. Ausserdem werden gegen 3'000 Exemplare der Zeitung jede Woche am Kiosk verkauft. Dagegen: Seit der Übernahme durch Christoph Blocher hat die «BaZ» gemäss Wemf-Zahlen mindestens 10'000 Abos verloren.

Die BaZ: eine «Non-politically-correct-Zeitung»?

In einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» kommt Investor Tito Tettamanti auch auf die BaZ zu sprechen. Tettamanti wird gefragt: «Sie wollen ja Geld verdienen. Bei der ‹Basler Zeitung› verlieren Sie aber. Ist das ein rein ideologisches Engagement?» – Tettamanti anwortet: «Das ist eine rein persönliche Investition. Wenn Filippo Leutenegger wie bei Jean Frey Erfolg hat, kann man Geld machen.» Tettamanti spekuliert darauf, dass die ‹Basler Zeitung› kraft ihres Namens in Basel nicht zu ersetzen sei: «Zudem kauft die Baslerin die ‹Basler Zeitung›, die Bernerin die ‹Berner Zeitung›. Warren Buffett hat begonnen, in den USA regionale Zeitungen zu kaufen. Zudem haben wir für die Restrukturierung der Druckerei eine Garantie von Herrn Blocher.»
Was Tettamanti einmal mehr nicht sagt, ist, dass die Garantie das ganze Unternehmen betrifft und auch der Kaufkredit im Wesentlichen durch eine Garantie Blochers gedeckt ist.
Auf die Frage, ob er weitere Zeitungen kaufen will, antwortet Tettamanti: «Bringen wir zuerst einmal die ‹Basler Zeitung› auf Vordermann. Ich wäre froh, wenn sich die ‹Basler Zeitung› als ‹Non-politically-correct-Zeitung› profiliert.» Wieso die Baslerin so etwas braucht, bleibt offen.

Ein Buch zur BaZ

«Enteignete Zeitung? Die Geschichte der ‹Basler Zeitung› – ein Lehrstück über den Medienwandel» von Christian Mensch ist ab dem 4.6. im Buchhandel erhältlich. Eine Kritik von Rettet-Basel-Mitglied Alfred Schlienger finden Sie in der «Programmzeitung».

Zanetti verzichtet

Claudio Zanetti, SVP-Kantonsrat und Jurist, verzichtet laut einer Mitteilung der BZM «aus persönlichen Gründen» auf eine USA-Reise als Wahlberichterstatter im Auftrag der BaZ sowie auf die in Aussicht gestellte Festanstellung. «Ich bedaure seinen Entscheid und wünsche ihm alles Gute» lässt sich Markus Somm zu Zanettis Absage zitieren. (TagesWoche 14.5.12)

Weiter im Klartext: weitere Abgänge sollen folgen

Von den 90 Redaktoren bei seinem Stellenantritt hätten nur gerade zwei eine bürgerliche Grundgesinnung gehabt, meinte letzthin der BaZ-Chefredaktor auf eine Publikumsfrage. Somm wolle nun aus der vorher mitte-links positionierten BaZ eine Mitte-rechts-Zeitung machen. Dafür habe er sich bereits von der halben Redaktion getrennt, weitere Abgänge sollen folgen. Er sei sich bewusst, dass er mit diesem Kurs in Basel auch Leser verliere, die Anzahl der gekündigten Abos sei aber nicht dramatisch: «Das nehme ich in Kauf», erklärte Somm: so berichtete das Oltner Tagblatt.

Markus Somm will Redaktionsstatut kündigen

Wie die bz / Aargauer Zeitung schreibt, planen Markus Somm und BaZ-«Sanierer» Filippo Leutenegger das Redaktionsstatut auf Ende Jahr zu kündigen. Damit würde die Belegschaft ihre formellen Mitsprache- und Anhörungsrechte verlieren.
Seit Jahrzehnten garantiere das Statut den Journalisten der BaZ weitreichende Mitbestimmungsrechte bei personellen, publizistischen und finanziellen Entscheiden, die ihre Arbeit direkt betreffen. Somm stosse sich besonders daran, dass er im Vorfeld von Entlassungen die betroffenen Mitarbeiter und deren Ressortleiter frühzeitig anhören müsse. Ausserdem müssten die Mehrheitsbesitzer des Aktienkapitals beziehungsweise der Herausgeber der BaZ die Gesamtredaktion vor Änderungen der Besitzverhältnisse rechtzeitig orientieren. Beim Verkauf der Zeitung im Februar 2010 hatte BaZ-Anwalt Martin Wagner laut bz / Aargauer Zeitung der Familie Hagemann versprochen, das Redaktionsstatut auf jeden Fall beizubehalten.

SVP-Parteisoldat wird BaZ-Bundeshausredaktor

Wie Maurice Thiriet im Tages-Anzeiger mitteilt, soll der frühere Geschäftsführer der Kantonalzürcher SVP und heutige Zürcher Kantonsrat Claudio Zanetti Bundeshausredaktor der BaZ werden. "Das Schlimme ist: Es gibt zu viele Medien, denen es nichts ausmacht, solches Pack zu beschäftigen", hatte Claudio Zanetti, wie Philipp Loser in der Online-Ausgabe der Tageswoche schreibt, am 20. März getwittert. Nun wird er also selber zum Pack bei einem Medium, das keinerlei Anstalten mehr macht zu verbergen, wer es finanziert. Noch zögere Filippo Leutenegger, schreibt der Tages-Anzeiger, die Einstellung zu bestätigen, aus berechtigter Angst vor weiteren Abo-Kündigungen. Die Wahl Zanettis entspreche einem persönlichen Wunsch Markus Somms.
Derweil teilt die BaZ mit : Claudio Zanetti werde „in den kommenden Wochen (...) in die USA reisen, um vom amerikanischen Wahlkampf zu berichten.“ Über seine weitere Tätigkeit für die Basler Zeitung werde „zu gegebener Zeit“ informiert.

«TagesWoche» auf dem Prüfstand

Die «TagesWoche» ist sechs Monate auf dem Basler Zeitungsmarkt. Nun gilt es ernst für das Medienprojekt: Viele Leser, die zum Schnuppern ein Halbjahresabo gekauft haben, müssen sich entscheiden, ob sie die Wochenzeitung auch zum vollen Preis wollen. Klein Report hat bei Co-Chefredaktor Remo Leupin nachgefragt, wie der Umwandlungsprozess läuft und was sich im Onlinebereich tut.

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