Aktuell

Briefkastenkleber: «Keine BaZ (auch nicht geschenkt)»

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Neu in der Rubrik Beiträge


Was will die BaZ? Was war die BaZ?
von Markus Sutter

Lieber Herr Somm Zu Ihrem Artikel „Was will die BaZ?“ möchte ich Ihnen zuerst ganz herzlich gratulieren. Ich habe keinen einzigen Kommafehler gefunden. Finden Sie diese Begründung lustig, doof, … weiter


Offener Brief an den Chefredaktor der SonntagsZeitung (Tamedia)
von Werner Gysin

Sehr geehrter Herr Chefredaktor Spieler, Gestatten Sie mir, dass ich Sie ab heute als Falschspieler betrachte. Nur so lässt sich Ihre Versicherung erklären, dass die Zustellung der Sozei an … weiter


Schmierige Annäherungsversuche
von Ursula Nakamura-Stoecklin

Offensichtlich versucht die im Sinkflug begriffene Basler Zeitung nun in krassem Boulevardstil neue Leser/innen zu gewinnen. Da wundert es nicht, dass Michael Bahnerth ein eingefleischter Zögling von … weiter


BaZ-Abo-Kündigung
von Urs Lehmann

Sehr geehrter Herr Somm, Als passioniertem Zeitungsleser war es mir immer wichtig, eine lokale Zeitung zu abonnieren - früher die National Zeitung, anschliessend (faute de mieux) die Basler … weiter


Sparlampen erfüllen
von Thomas Hungerbühler

Der Journalist für Politik und Wissenschaft bei der BAZ, Michael Breu, beklagt „unvollständige und einseitige Dossiers bei der EU-Abstimmung für ein schrittweises Glühlampenverbot 2009“ ... „Ein paar … weiter


Neuste Diskussionsbeiträge


Ein Twitter von Kurt Imhof
von Kurt Imhof

Die BAZ ist nicht nackt - sie ist in tamedia … weiter

Blocher, Bollmann, Somm: die BaZ ist«restrukturiert»

Laut Medienmitteilung der BZM und NBZM sind die bisherigen Verwaltungsräte Christoph Buser, Urs Gribi, Christoph Häring, Dr. Adriana Ospel-Bodmer, Karl Schweizer und Peter Wyss verabschiedet worden. Filippo Leutenegger scheidet infolge seines neuen Amts als Zürcher Stadtrat aus. Neu setzt sich der VR nunmehr aus Chef Bollmann, Redaktor und Verleger Somm und Blocher (als «Vertreter der Aktionäre») zusammen.

Die gleichzeitig mitgeteilte Installation von Markus Somm als Verleger und Redaktor in Personalunion unterstreicht die Mutation des Blattes zum publizistisch verbrämten Sprachrohr des Aktionariats.

Urs Buess verlässt die Tageswoche

Wie die Tageswoche mitteilt, verlässt der frühere Co-Chefredaktor der TW das Unternehmen «in gegenseitigem Einverständnis». Mitteilung im TW-Blog und Leserkommentare.

Schnitzelbängg 2014

S git d BaZ jetzt au in verdichteter Form.
I find zwoor d Verdichtig nooni enorm.
Vom Inhalt häär, hätt doch die BaZ
Logger uff ere Briefmargge blatz.
Bildsteerig

Was dr Somm in d BaZ schrybt isch e Übel!
Und was dr Bahnert in d BaZ schrybt gheert in Kübel!
Vom Schrybstil här, khasch als gebildets Wääse,
in dr BaZ nur no d Todes-Aazeige lääse!
Die Antiquierte

Y glaub nit, dass dä Zürcher Chefredaggder paggt.
Jetz gits doch neuerdings dä Schyssdrägg no «kompakt».
De frogsch di scho, werum sii s dreimoll uusegänn,
wo miir doch numme zwäimoll Kehricht­Abfuehr hänn.
Die Antiquierte

Mir hänn dr Fleischesluscht au abgschwöört und ernäären uns vegan.
Vo Kicherärbse-Linse-Gschlabber am ne Schnitzel us Saitan
Und lääse nur no d BaZ, do sinn mer konsequänt und zwar komplett,
Well dort kei einzigen Artikel Fleisch am Knoche het
Die Aabrennte

Die halb Tageswuchen-Ufflaag lyggt an Flughäfe schyyns uff,
«Dasch en Alte», meint dodruff dr Markus Somm e bitzli muff.
D Swiss persönlig heig sich vo dr BaZ zääduusig Stügg lo koo,
Me heig sy gfaltet und erfolgryych als Kotzgüggli gnoo.
Die Aabrennte

Der Kapitään Blocher,
Sii, dä mues me loobe,
wenn d «BaZ» schreeg im Wasser ligt,
no blybt är doobe,
nimmts Rueder in d Finger,
machts sälber, s goot ringer,
d«BaZ» isch grettet, sait är. Doll.
Sunsch sait är immer, s Boot syg voll.
s Schunggebegräbnis

S Mirjam vom Läggerli-Huus
waiss nümm yy und waiss nümm us.
As darf bald kaini Waggis me zum schaffen importiere.
Zur Stroof mues jetzt de Bappi halt der Gutzidaigg go riere.
Stächpalme

«So schadet die BaZ dem Journalismus»

In einem Artikel setzt sich Philipp Cueni mit der BaZ-Kampagne gegen Hanspeter Wessels auseinander. Er wollte «wissen, wie die Zeitung diese Vorwürfe belege. Und warum sie jene Aussagen, welche gemäss der Faktenlage offensichtlich falsch sind, nie berichtigt habe. Wir haben nochmals nachgefragt, was denn aus Optik der Redaktion an den Vorwürfen stimme und was nicht. Die Antwort: „Kein Kommentar.» EDITO+Klartext, 1.3.14

Patrick Marcolli geht zu Herzog & de Meuron

Laut einer Meldung der Schweiz am Sonntag wird der Berliner Korrespondent der BaZ Kommunikationsberater beim Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron.

Neue BaZ-Ressortleiter für Feuilleton und Basel-Stadt angekündigt

Die BaZ meldet kommende Umbesetzungen in ihrer Redaktion: Raphael Suter, Chef des Ressorts Basel-Stadt, wird neu die Leitung des Feuilletons der BaZ übernehmen. Seine Nachfolge als Lokalchefin: Nina Jecker, die früher bei der BaZ tätig war und von «20 Minuten» in Zürich nach Basel zurückgeholt wird. Der bisherige Feuilletonchef Christoph Heim möchte sich «wieder vermehrt als Autor einen Namen machen». (Quelle: kleinreport.ch)

Birkhäuser ist verkauft

Die in der Verpackungsbranche tätige Schelling AG übernimmt die Birkhäuser+GBC AG, die bisher zur National Zeitung und Basler Nachrichten AG gehörte, zu hundert Prozent. Birkhäuser soll am Standort Reinach BL weitergeführt und alle Mitarbeitenden sollen übernommen werden. Communiqué (PDF)

«Freundeskreis Le Temps»

In Genf ist ein Freundeskreis der Tageszeitung Le Temps gegründet worden. Dutzende Westschweizer Persönlichkeiten aus dem ökonomischen, kulturellen , politischen, universitären und journalistischen Bereich stehen hinter der Initiative. Präsidiert wird der Zusammenschluss von Le Temps-Unterstützern vom Juristen und liberalen früheren Staatsrat Olivier Vodoz und vom ehemaligen Staatssekretär Charles Kleiber.

«Die Mitglieder des Kreises sind verbunden durch ihr Interesse an der Zukunft und der Entwicklung von Le Temps», heisst es weiter. Die Zeitung, die die ihre Eigentümer Ringier und Tamedia verkaufen wollen, spiele eine äusserst wichtige Rolle für die Romandie, sie fördere den Gedankenaustausch zwischen den Regionen und habe eine wichtige Bedeutung für das ökonomische und kulturelle Geschehen. «Der Fortbestand und die Unabhängigkeit von Le Temps müssen abgesichert werden», schreiben sie. Die Romandie habe genügend Mittel, um den Titel zurückzuholen, die Kompetenzen ihn zu führen und sein Print- und Onlinepublikum auszubauen, schreibt der Kreis im Communiqué. (Quellen: kleinreport.ch; www.amisdutemps.ch)

Was war die BaZ?

In einem Brief an den waltenden Chefredaktor Somm fragt ein früher während 20 Jahren bei der BaZ tätiger Lokal-, Inland-, Wirtschaftsredaktor und Auslandkorrespondent: Was will die BaZ? Was war die BaZ?
Eine sorgfältige Analyse, die hier in der Rubrik Beiträge gelesen werden kann. Sie reagiert wie verschiedene Leserbriefe (8.1.13) auf Somms programmatischen Artikel vom 4.1.2013 zum Thema «Die liebste verhasste – die beste und schlechteste Zeitung von Basel», den dieser für ein «Weissbuch» des Verbands Schweizer Presse verfasst hat.

Samstagsreden

Zu den «Samstagsreden des Markus Somm» hat der frühere BaZ-Redaktor Christian Mensch (in: Schweiz am Sonntag) lesenswerte Überlegungen publiziert, die wir hier zur Lektüre empfehlen möchten.

Vogel Gryff geht an Kleinbasler Genossenschaft

Die BaZ verkauft die Kleinbasler Zeitung «Vogel Gryff» an die Genossenschaft «Neue Kleinbasler Medien», die auch das «Magazin Basler Weihnacht» übernimmt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mehr bei onlinereports.ch...

Presserat schützt Beschwerde gegen islamfeidliche BaZ-Artikel

«Die ‹Basler Zeitung› hat mit der Veröffentlichung des Artikels ‹Die unfreiwilligen Märtyrer des 21. Jahrhunderts› (Printausgabe vom 28. März 2013) respektive ‹Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet› (am 29. März 2013 auf ‹Basler Zeitung Online› veröffentlicht) die Ziffern 3 (Quellen), 5 (Berichtigung) und 8 (Diskriminierung) der ‹Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten› verletzt.» Text des Presserats-Entscheids | Zusammenfassung

Blocher jetzt im Verwaltungsrat der BaZ

Seit dem 7. November 2013 sitzt der Herrliberger Milliardär, wie früher schon angekündigt, im Verwaltungsrat der BaZ Holding. Diese gehört zu 80 % der Medienvielfalt Holding des Unternehmers Tito Tettamanti und seit Anfang Juli zu 20 % Blochers Robinvest. Die Robinvest übernahm ausserdem Darlehen in der Höhe von 40 Millionen Franken, welche die Medienvielfalt Holding der BaZ Holding gewährt hat.

Die BaZ plant Tabloid-Ausgabe

Wie Rainer Stadler (NZZ) , der nunmehr einzig verbliebene vollamtliche Medienredaktor der Schweizer Presse berichtet: «Der Verlag der Basler Zeitung reagiert auf die Kundenverluste und die Konkurrenz durch die AZ-Medien und die Tageswoche: Er will ab Februar 2014 auch eine Zeitung im Tabloid-Format herausgeben.» Das neue Produkt BaZ Kompakt soll wöchentlich dreimal erscheinen. Mehr bei der NZZ...

Gezänk um Werbemittelforschungszahlen

BaZ-Hausjurist Martin Wagner greift in seiner eigenen Zeitung den BZ-Verleger Peter Wanner an (25.10.13). Er habe die Auflagezahlen der BaZ «mit falschen Aussagen schlechtgeredet». «Ein unterirdischer Artikel, der x-mal Falschaussage schreibt und keine einzige Richtigstellung gibt. Informationsgehalt Null» schreibt ein Kommentator auf bazonline.

Der Autor des vom BaZ-Juristen W. zitierten Artikels in medienwoche.ch, Markus Knöpfli, distanziert sich per Leserbrief von dessen Interpretationen: «Peter Wanner hat zwar tatsächlich falsche Auflagenzahlen verbreitet, doch es schleckt keine Geiss weg, dass die BaZ sowohl im Leser- als auch im Werbemarkt grosse Probleme hat. Rund 20 000 Abos weniger in nur drei Jahren – das ist schliesslich kein Pappenstiel. Und Martin Wagner hat als ehemaliger BaZ-Verleger seinen traurigen Anteil daran.» (BaZ 26.10.2013).Mehr bei onlinereports.ch

Thomas Dähler geht zur BaZ

Thomas Dähler, der Chefredaktor der Basellandschaftlichen Zeitung (bz), wechselt auf Anfang August zur BaZ, wie onlinereports.ch meldet. Er sei bei der BaZ als Autor für das Baselbiet unter Vertrag genommen worden sei. Die Kündigung seiner Stelle als BZ-Chefredaktor war schon Ende Februar bekannt geworden. Dähler machte damals «persönliche Gründe» für seine Trennung geltend. Mehr über die Hintergründe bei www.onlinereports.ch.

Die Basler Medienlandschaft: Quo vadis?

Ausgehend von zwei neuen Publikationen zur Geschichte der «Basler Zeitung» sprachen am 29. April 2013 Verleger, Macher und Manager verschiedener Basler Medien an einem Podium über die heutige Medienlandschaft in Basel und über Entwicklungsmöglichkeiten, Potentiale und Visionen. Es wirkten mit: Rolf Bollmann, CEO Basler Zeitung; Urs Buess, Co-Chefredaktor TagesWoche; Moritz Conzelmann, Chefredaktor Radio Basilisk; Mirjam Jauslin, stv. Chefredaktorin Telebasel; Dieter Kohler, Leiter SRF-Regionalredaktion Basel-Stadt/Baselland; Christian Mensch, Autor von «Enteignete Zeitung?» (Schwabe Verlag Basel) und Leiter des Basler «Sonntag»; Dr. Walter Rüegg, Herausgeber von «Herausgefordert» (Christoph Merian Verlag), Publizist, ehemaliger Direktor von Schweizer Radio DRS; Peter Wanner, Verleger AZ Medien AG. Das Podium moderierte Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Basel.

Medienecho: www.persoenlich.com |

bz-Verleger Peter Wanner zum Basler Engagement

In der AZ vom 11. April lässt sich deren Verleger zur aktuellen Lage seiner Medien interviewen: «Mit dem Engagement in Basel bin ich sehr zufrieden. Unsere Auflage steigt kontinuierlich, während die der «Basler Zeitung» sinkt. Bei uns sind es mittlerweile bald 26000 Exemplare verkaufte Auflage, also plus 6000, während die Druckauflage der BaZ gemäss verlässlichen Quellen auf unter 50000 gefallen ist und die abonnierte Auflage in der Region sich dem Vernehmen nach der 40000er- Marke nähert. Unser Ziel für die bz liegt bei 30000 – das ist realistisch.» – Diese Zahlen bezeichnet BaZ-CEO Bollmann, der sich fürs Newsnet von seinem stellvertretenden Chefredaktor Thommen interviewen lässt, als «Falschaussagen». Die BaZ habe zur Zeit 60'563 Abonnenten. (Anm. RB: Beglaubigte Abonnentenzahl Juni 2012 laut WEMF: 62'707.) – Mehr auch bei Online-Reports.

Islamhass in der BaZ

Am 29. März veröffentlichte die BaZ einen Artikel von Thomas Wehrli: «Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet», mit Zitaten u.a. aus dem Blog des Heilbronner Rechtspopulisten «Michael Mannheimer», der in Deutschland wegen Volksverhetzung vor Gericht steht. Während der Tages-Anzeiger und der Bund den Artikel gelöscht haben, steht die BaZ offensichtlich nach wie vor zum hetzerischen Artikel ihres stellvertretenden Politikchefs. Analysen des Artikels und seines Hintergrunds finden sich mit weiteren Verweisen ua. unter publikative.org

Motion Jans zur Medientransparenz knapp abgelehnt

Parlamentsmitglieder müssen Beteiligungen an Medienunternehmen weiterhin nicht offenlegen. Der Nationalrat lehnte am Freitag mit 88 zu 79 Stimmen die Motion von Beat Jans ab, mit der er verlangte, dass Mitglieder des Parlamentes offenlegen, wenn sie durch Besitz oder Mandat Einfluss auf Medien nehmen. Protokoll Nationalrat | Mehr: siehe NZZ,

BZM «entlässt» Vogel-Gryff-Verwaltungsräte

Die Basler Zeitung Medien, Eigentümerin des Kleinbasler Anzeigers «Vogel Gryff», trennt sich von dessen Verwaltungsräten Roland Vögtli (Präsident), Peter Winiker und Elio Tomasetti. Dies, obwohl diese noch bis Ende Juni 2013 gewählt sind. Begründet wird die Absetzung laut Vögtli: Man wolle sich von externen VR-Mitgliedern trennen. Mehr in der bz vom 18. März...

CEO Bollman zur Zukunft der BaZ

In einem Gespräch mit Francesco Benini bestätigt der BaZ-Chef Bollmann in der NZZ am Sonntag: »Die Auflage der BaZ ist im Jahr 2012 um über 10 Prozent zurückgegangen.«

»Es gibt sicher Leute, die ein anderes Gedankengut haben als Herr Blocher und welche die «Basler Zeitung» abbestellten, weil Herr Blocher in das Medienunternehmen involviert ist. Ich denke, dieser Prozess ist nun abgeschlossen.« –  Einiges deute darauf hin, dass »wir dieses Jahr die Talsohle erreichen und zumindest eine Stabilisierung der Auflage eintritt.» –»Wie wir den Trend brechen, bleibt mein Geheimnis. ... Ich habe einen Plan, den ich zu gegebener Zeit bekanntgebe. Klar scheint mir, dass etwas passieren muss.«

Die BaZ solle eigenständig bleiben, doch die Kooperation mit Tamedia sei »für uns im Werbemarkt von zentraler Bedeutung. Wirtschaftlich spielt die Musik im sogenannten goldenen Dreieck Zürich, Bern und Basel. Nur wenn man im Werbemarkt die drei grössten Ballungs- und Wirtschaftsregionen der Deutschschweiz im Paket anbieten kann, kommt man auf die notwendige Marktkraft. Die BaZ kann ohne Nutzung von Synergien wirtschaftlich keine vernünftige Rendite mehr erzielen. Deshalb schliesse ich nicht aus, dass wir noch weitere Kooperationen mit Tamedia oder anderen Partnern eingehen.« (NZZ am Sonntag vom 3.März 2013)

Blocher und der «Tagi»

Ein Artikel im SONNTAG vom 16.2.2013 beleuchtet die Beziehungen zwischen Christoph Blocher und der Tamedia. Es scheint, dass der Milliardär versucht, auch Einfluss auf den Tages-Anzeiger zu gewinnen. Lesen...

BaZ-Drucker stimmen Sozialplan zu

Die Angestellten der BaZ-Druckerei haben einem revidierten Sozialplan, der von der Unternehmensleitung vorgelegt wurde, zugestimmt. Die Drucker hätten das Angebot allerdings «mit der Faust im Sack» unterzeichnet, wie die Syndicom am Mittwochabend mitteilte. Der Warnstreik habe erreicht, dass eine breite Öffentlichkeit erfahren habe, wie knausrig und arrogant die BaZ-Besitzer und ihre Stellvertreter mit dem Personal umgegangen seien. Die Drucker hatten pro geleistetes Dienstjahr eine Entschädigung von 1 000 Franken verlangt, stattdessen erhalten sie nun 400 Franken pro Jahr. Quellen: kleinreport.ch | TagesWoche | syndicom.ch

BaZ-Drucker streiken

Wie wir in unserem Newsletter bekanntmachten, sind die Drucker der BaZ am Sonntag um 23 Uhr in den Streik getreten. Mehr: www.tageswoche.ch, www.syndicom.ch, onlinereports.ch, Depeschenagentur, Regionaljournal. – Der Streik wurde um 6 Uhr beendet; die Belegschaft setzt ein Ultimatum bis Dienstagabend für einen akzeptablen Sozialplan.

Laut syndicom hat die Geschäftsleitung den Druck der BaZ an die Tamedia ausgelagert; die Druckvorlage-Daten seien seit einiger Zeit schon jeweils bei anderen Druckereien deponiert worden. Der Druck der Coop-Zeitung, von der eine Teilauflage in Basel gedruckt wird, wurde erst nach Streikende angegangen, hier werde es zu Verzögerungen kommen.

Die Gewerkschaft syndicom hat eine Petition lanciert, die online unterschrieben werden kann. Unterschriftenbögen können auch hier heruntergeladen werden.

BaZ schliesst die Druckerei

Die Gewerkschaft Syndicom scheiterte mit ihrer Bemühung, die Frist um zwei Monate zu verlängern, um eine anderweitige Lösung zu finden. Laut einem Bericht in der bzBasel lehnte die Unternehmensleitung der Basler Zeitung Medien (BZM) diesen Vorschlag ab. Die nun definitiv beschlossene Schliessung kostet 72 Personen die Stelle, elf werden pensioniert und zehn Mitarbeitern und drei Lehrlingen wurde eine Stelle im Zürcher Tamedia-Druckzentrum angeboten.

Unterdessen machte laut einem Bericht in der Aaargauer Zeitung ein Druckereimitarbeiter bekannt, dass die Druckerei zu 56% ausgelastet gewesen sei, nicht zu 23%, wie die BZM behauptet, und dass CEO Bollman die wirklichen Zahlen kannte. «Bollmann wurde geholt, um die Druckerei zu schliessen.» Bereits im letzten Frühling habe sich das Management nicht mehr richtig um Druckaufträge bemüht. Für das Personal sei das hart gewesen.

Frühere Pressestimmen zur Schliessung:TagesWoche | 20 Minuten online | Guy Krneta: Audiobeitrag bei Journal B

Die BaZ und die Unschuldsvermutung

Über einen Fall von Vorverurteilung eines im Prozess freigesprochenen Angeklagten durch die BaZ, das Schweigen der Justiz und das skandalöse Verharmlosen eines klaren Verstosses gegen die Presseethik durch den BaZ-Anwalt Martin Wagner berichtet Philipp Cueni (2.1.2013, infosperber.ch) in einem ausführlichen Text.

«In der Basler Zeitung wird am 29. März mit 3373 Zeichen und einem grösseren Bild über einen Fall berichtet, zu welchem am gleichen Tag der Prozess stattfindet. Wie das die Basler Gerichtsordnung ermöglicht, konnte der am Gericht akkreditierte Journalist Mischa Hauswirth (BaZ) vorgängig zum Prozess Einsicht in die Anklageschrift nehmen. Ohne den Prozess abzuwarten, nutzt Hauswirth die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft zu einem Text, der auf eine Vorverurteilung hinausläuft: «21-Jährige in einer Bar vergewaltigt» titelt die BaZ, ‹Heute beginnt der Prozess vor dem Strafgericht gegen einen 30-jährigen Türken› steht im Lead. Dann schildert Hauswirth den Tathergang gemäss der Anklageschrift bis in Details. Die Beschreibung vermittelt dem Leser den Eindruck, die Tat wie beim TV-Krimi selbst zu beobachten. Im Text gibt es keine Zweifel, dass die Tat so stattgefunden habe und der Täter schuldig sei.» [...]

«Am Prozess selbst ist Mischa Hauswirth nicht anwesend und auch kein anderer Gerichtsberichterstatter der Basler Zeitung. Der Prozess endet mit einem Freispruch. Die Basler Zeitung vermeldet diesen am Folgetag in einer klein aufgemachten Kurzmeldung von 450 Zeichen: «Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung». [...]

Über die Argumente am Prozess erfährt die Leserschaft nichts, auch nicht zum hier wichtigen Element, warum sogar die klagende Staatsanwaltschaft entgegen der Anklageschrift schliesslich auf Freispruch plädierte. In der Öffentlichkeit läuft eine solche Berichterstattung auf eine Vorverurteilung und von der Wirkung sogar auf eine Verurteilung des Angeklagten hinaus.»

Artikel lesen...

Entgleisungen von Bollmann und der BaZ

Der neue Chef der BaZ hat vor kurzem im Magazin «Persönlich» Blochers medialem Steigbügelhalter Ackeret ein unflätiges Interview gegeben, in dem er generell die Journalisten beschimpft (Zitate bei kleinreport.ch). Nun hat sich seine Zeitung mit einer üblen Boulevard-Attacke gegen die Basler Regierungsrätin Eva Herzog hervorgetan. Dagegen hat die SP Basel protestiert. Chefredaktor Urs Buess widmet in der TagesWoche diesen Schmuddeligkeiten einen Kommentar in Form eines offenen Briefs an den frühern Fussball-Haudegen. Weitere Reaktionen: Urs P. Gasche auf infosperber.ch | Philipp Cueni in EDITO ONLINE

Eva Herzog hat unterdessen erklärt, keine rechtlichen Schritte einzuleiten. «Die Zivilgesellschaft hat reagiert» und es habe sich gezeigt: «Die Leute wissen genau, wie sie den Artikel einzuordnen haben.» (Der Sonntag/kleinreport.ch)

BaZ ersetzt ihre Sonntagsausgabe mit der «SonntagsZeitung»

Die «Basler Zeitung» stellt ihre Sonntagsausgabe ein. Stattdessen erhalten die Abonnentinnen und Abonnenten ab 3. März die «SonntagsZeitung» aus dem Zürcher Tamedia-Konzern. Mehr bei kleinreport.ch

BaZ will mit Praktikanten überleben

Stelleninserat der BZM: «Die Basler Zeitung sucht per 1. Januar 2013 oder nach Vereinbarung eine Praktikantin oder einen Praktikanten für FotografInnen [sic!]. Wir suchen eine neugierige und zuverlässige Person, für die das Fotografieren mehr als nur ein Hobby ist. Die weiss, wie man eine Geschichte auf einem Bild einfängt. Einen Menschen gut ins Licht rückt und eine Reportage umsetzt. Sie kennen sich in der Region Basel aus und verfolgen das öffentliche Geschehen interessiert. Ihnen fallen kreative Ideen rasch ein. Idealerweise verfügen Sie über Grundkenntnisse in der Bildbearbeitung. Wenn Sie zudem unregelmässige Arbeitszeiten und ein manchmal etwas hektischer Alltag nicht abschreckt, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. [...] Das Praktikum wird mit 1'200 Franken pro Monat entlöhnt.» – Dies nach der Entlassung ihrer Fotografen: ein Kommentar erübrigt sich.

Ein origineller Druckauftrag für die BZM-Druckerei

Für einmal zitieren wir den offenbar alarmierten «Blick»: «Für 950’000 Franken hat die SVP eine eigene, 22 Seiten starke Zeitung produziert, welche morgen in der ganzen Schweiz in die Briefkästen gesteckt wird – auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Das berichtet heute die ‹Basler Zeitung›.
Die Druckerei ebendieser Zeitung hat auch den Auftrag für den Druck des ‹Extrablatts› erhalten – insgesamt 4 Millionen Exemplare! Auf die Deutschschweiz entfallen 2,8 Millionen Zeitungen.
Wer hat die publizistische Grossoffensive der Volkspartei bezahlt? Namen will Parteichef Toni Brunner keine nennen, aber ‹Unternehmerpersönlichkeiten aus der Partei› hätten ihre Schatulle geöffnet, sagt er zur ‹Basler Zeitung›.»

Sollte diese Publikation künftig, wie vermutet wird, periodisch erscheinen, erklärte das zum Teil den Zweck des finanziellen Engagements der Blochers bei den BZM. Der Bericht in der BaZ...

Presse, Demokratie und Meinung

Letzten Freitag veranstaltete die Besitzerin der BaZ, die Medienvielfalt Holding AG, einen geschlossenen Anlass zum Thema «Die Rolle der Medien in der Demokratie». Referenten waren Markus Spillmann, Chefredaktor der NZZ (Zitat: «Das schlimmste, was man einer Redaktion antun kann, ist, ihr nicht zu sagen, wem ihr Unternehmen gehört»), Ruedi Matter, Direktor von Radio und Fernsehen, Roger Köppel, Verleger der «Weltwoche», und Constantin Seibt, der ein ein kritisches Referat zur Presse-Thematik hielt, das im Tages-Anzeiger-Blog nachzulesen ist. Über das merkwürdige Oligarchentreffen berichtete in der TagesWoche Richard Aschinger, der beim Anlass im Zürcher Nobelhotel Baur en Ville auch Matters Kulturchefin Nathalie Wappler gesehen hat.

Leutenegger kaltgestellt?

Laut einem Bericht in der «NZZ am Sonntag» soll Filippo Leutenegger von Blocher kaltgestellt worden sein. Jetzt führe der neue BaZ-Chef Bollmann das operative Geschäft, womit es Leutenegger, wie sich ein BaZ-Sprecher ausdrückte, möglich geworden sei, «seinen zeitlichen Einsatz wie geplant zu reduzieren und auf ein Mass zurückzufahren, das dem eines Verwaltungsratspräsidenten entspricht.» Mehr in der NZZaS...

BaZ: Des «Eigentümers» Strategie

Bei seinem ersten Auftritt vor der Belegschaft der Basler Zeitung (BaZ) nannte Rolf Bollmann, der neue Chef der BaZ Gruppe, überraschend offen Christoph Blocher als den «Eigentümer der BaZ», obwohl diese doch offiziell der Medienvielfalt-Holding Tito Tettamantis und seiner Mitfinanciers gehört. Bollmanns Auftrag sei, die BaZ als selbständige Zeitung fortzuführen, und wenn für die Druckerei in den nächsten drei Monaten keine Lösung gefunden werde, werde sie geschlossen. Dies geht aus einem Bericht der TagesWoche hervor.
Gleiches sagte Blocher selber in einem Interview (nicht online) mit der Sonntags-Zeitung: «Die BaZ ist keine Zeitung, sondern ein notleidender Mischkonzern mit mehr als 1000 Mitarbeitern. Dazu gehören nicht betriebsnotwendige Liegenschaften, Druckereien, Broker, Werbevermittler für Dritte und vieles mehr. Die Medienvielfalt-Holding will diese noch freie Tageszeitung unabhängig halten. Das Ziel ist eine ‹Basler Zeitung nackt›, nur mit Redaktion und unabhängigem Verlag.»

Interessante Zahlen zum einjährigen Bestehen der «TagesWoche»

Nach einem Jahr produziert die TagesWoche heute 22 500 beglaubigte Exemplare, davon gehen 18 000 an Abonnenten und über 3000 werden im Einzelhandel verkauft. Sie pflegt engagiert das Bild und hat neuerdings diesen Bereich von zwei auf drei Stellen ausgebaut. «Während andere Zeitungen die Bildredaktion abschaffen, sind wir von der Wichtigkeit der Bildarbeit absolut überzeugt» berichtet Co-Chefredaktor Leupin gegenüber kleinreport.ch. «Nach einem Jahr sind wir mit unseren Texten qualitativ da angekommen, wo wir hinwollten – und wir wollen auch hier noch zulegen.» Das Wochenblatt mit ausgebauter Online-Redaktion (ihre «community» zählt gegen 6000 Teilnehmer) beschäftigt heute 38 Leute; von ihnen sind 21 journalistisch tätig. Die guten Auflagenzahlen ermutigen sie, künftig mehr in die Anzeigenakquisition zu investieren, denn die Zeitung arbeitet noch nicht rentabel.

BZM bauen 25 Stellen ab

Um «sich zukünftig auf das Kerngeschäft zu konzentrieren» baut der Verlag der BaZ, die Basler Zeitung Medien (BZM), im Bereich seiner Tochterunternehmen 25 Stellen ab. «Dabei werden Kündigungen in einzelnen Bereichen nicht zu vermeiden sein.» Mehr bei onlinereports.ch

Neues rund um die BaZ

Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass Blocher und seine Tochter die BaZ-Liegenschaften am Äschenplatz und an der Hochbergerstrasse gekauft hat, um dem Unternehmen liquide Mittel zuzuführen, wird jetzt über die mögliche Schliessung der Druckerei spekuliert.
Vergangene Woche kündigte Markus Somm, wie onlinereports.ch meldete, allen Teilzeitfotografen, um neue Bedingungen zu oktroyieren: die Fotografen sollen u.a. die Nutzungsrechte an ihren Bildern für die Dauer von zwölf Monaten an die «Basler Zeitungen» abtreten und für eine Tagespauschale arbeiten. impressum und syndicom unterstützen die betroffenen Mitglieder und fordern von der BaZ, mit den Sozialpartnern über einen angemessenen Sozialplan zu verhandeln. Die BaZ ist dazu durch die Mindeststandards des Verbands Schweizer Medien verpflichtet (Art.16 der Mindeststandards.)

Petition «Medientransparenz» im NR abgelehnt

Die Petition von Kunst+Politik / Rettet Basel zur Offenlegung der Eigentumsverhältnisse an Medienunternehmen wurde am 28.9.2012 im Nationalrat behandelt. Eine Minderheit der Staatspolitischen Kommission hatte verlangt, daraus einen Kommissions­vorstoss oder eine Kommissionsinitiative auszuarbeiten. Dieser Antrag wurde von 70 National­rätinnen und Nationalräten unterstützt. Doch folgten 115 Stimmen der Mehrheit der Kommission, die beantragt hatte, der Petition keine Folge zu geben.
In der Kommission sass u.a. auch Nationalrat Christoph Blocher, der die Basler Bevölkerung mit dem Verschleiern seiner Besitzverhältnisse an der «Basler Zeitung» anderthalb Jahre lang vorsätzlich getäuscht hatte.

Kunst+Politik / Rettet Basel sind der Meinung, dass Demokratie eine Infrastruktur braucht, welche Informationen unabhängig von den (versteckten) Interessen von Financiers zugänglich macht und gewichtet.

Protokoll des Nationalrats

Namentliches Abstimmungsprotokoll

Bericht der staatspolitischen Kommission, 17. 8. 2012

Presseberichte: Sonntag/bz basel

BaZ setzt auf die Reizthemen «Kriminalität» und «Sicherheit»

«Eine Zeitung hat ihr Thema gefunden», titelt Christian Mensch in «Der Sonntag» vom 23. September 2012. Wie keine andere Schweizer Regionalzeitung setze die «Basler Zeitung» auf Gewalt und die Ängste der Bevölkerung. Dies belege eine wissenschaftliche Auswertung der Universität Zürich.

Die «nackte» Basler Zeitung

Sein Ziel, erkläre Christoph Blocher im kleinen Kreis, sei «die nackte Basler Zeitung», bestehend nur noch aus dem Notwendigsten: Redaktion und Verlag. Die Liegenschaften würden abgestossen, die Zeitungsdruckerei geschlossen. Auf der Redaktion müssten mindestens drei Millionen eingespart werden. Die bezahlte Auflage liege mittlerweile um über 20 000 Exemplare tiefer als beim Kauf der Zeitung. Allein dies seien Mindereinnahmen von sechs Millionen Franken. Doch Blocher entwickle zunehmend einen «Altersstarrsinn». Er wolle «die letzte grössere, unabhängige Zeitung» vor dem Zugriff von Tamedia, NZZ und AZ Medien retten. Deshalb werde er auch in fünf Jahren noch das Sagen bei der BaZ haben. Sein «Ehrgeiz und seine Gesundheit» wirkten «stabil».
Dies alles schreibt einer, der es wissen kann: Kurt W. Zimmermann in der «Weltwoche» vom 13.9.2012.

Zur «Leservermehrung» bei der Basler Zeitung

Nachdem die wemf (AG für Werbemedienforschung) im allgemein tristen Umfeld der Schweizer Pressekrise just bei der BaZ einen kleinen Leser/innen-Zuwachs gemessen hatte, weiss nun der Fachdienst Werbewoche unter dem Titel «Wunderbare Leservermehrung bei der Basler Zeitung» uns erschrockene Laien aufzuklären: «Dieser Zuwachs ist allerdings nicht real, sondern bloss Ergebnis eines legalen «Tricks», mit dem die Baz-Verantwortlichen das Wemf-System geschickt ausnützten.»
Der ausgetretene BAZ-Chef Roland Steffen dementiert jede Absicht; er nennt die Zahl «bloss einen angenehmen Nebeneffekt» infolge der den BaZ-Abonnenten zwangsverschriebenen Sonntagsausgabe. «Die haben wir nur wegen des Angriffs der AZ Medien lanciert und weil sie uns als letzte einigermassen realistische Wachstumsmöglichkeit für die Baz erschien.»
Weitere Details recherchierte unterdessen die Webpublikation onlinereports.ch.

Rolf Bollmann wechselt von Tamedia als CEO zur BaZ-Gruppe

Der Tamedia-Verlagsmann Rolf Bollmann wird per sofort neuer CEO der BaZ-Gruppe. Er soll die eingeleiteten operativen Restrukturierungen der BaZ-Gruppe weiterführen, teilte der Verlag am Montag mit. Neben Roland Steffen verlässt auch Stefan Meili den Verwaltungsrat der National Zeitung und Basler Nachrichten AG und konzentriert sich in der Geschäftsleitung auf seine Funktionen als Finanzchef und Leiter des Unternehmensbereichs «Services». Mehr bei kleinreport.ch; in der NZZ; Werbewoche.

Es rumort weiter bei der BaZ

Über Kündingungen und Entlassungen bei der BaZ weiss die Tageswoche weiteres zu berichten: Der Bildredaktor Bernard Vesco geht, bei den Fotografen und Kolumnen soll gespart werden – Verleger Leutenegger spricht von «Effizienzmassnahmen».

BaZ: Konzernchef geht im Streit

Roland Steffen, der operative Chef der Basler Zeitung Medien, verlässt die Firma per sofort. Steffen sei «auf eigenen Wunsch», aber «im gegenseitigen Einvernehmen» von allen seinen Ämtern als Verwaltungsrat der National Zeitung und Basler Nachrichten AG sowie als Geschäftsführer (CEO) der Basler Zeitung Medien zurückgetreten. Steffen war als Verlagsleiter im Jahr 2005 zur BaZ gestossen. Im Jahr 2010 übernahm er die operative Führung der BZM. Mehr bei onlinereports.ch... Filippo Leutenegger will sich laut kleinreport.ch (Newsletter) zur Angelegenheit erst am Montag äussern.

Neuer Bundeshausredaktor der BaZ

Nachdem mit einer Ausnahme im Juni die ganze Bundeshausredaktion der BaZ gekündigt hatte, wird ab Oktober (neben Christian Mundt, heute Wirtschaftsredaktor des Blattes) der PR-Berater Dominik Feusi das Bundeshausressort betreuen. Mehr bei www.persoenlich.com ...

Gratulation.

Das Team von Rettet Basel freut sich, dass der Schriftsteller Guy Krneta, der Initiator unserer Aktion, mit dem diesjährigen Prix Suisseculture* ausgezeichnet worden ist. Die Jury schreibt: Stets war und ist Guy Krneta kulturpolitisch engagiert, so zum Beispiel bei Kunst+Politik, wo er als Präsident massgeblich die Aktion Rettet Basel verantwortet. Sein Engagement hat öffentliche Wirkung. Krneta ist einer, der hinsteht, sich Debatten stellt und sie selber initiiert. Klug, gradlinig, weltoffen und stets über die eigenen künstlerischen Ambitionen hinaus blickend, ist Krneta eine Ausnahmeerscheinung im Schweizer Kulturbetrieb. – Das Team von RettetBasel! gratuliert herzlich.

* Suisseculture ist der Dachverband der professionellen Kulturschaffenden in der Schweiz. Die Preisverleihung fand am 7. Juli 2012 im Rahmen von Cyclope in Nidau statt.

Matthias Zehnder wird Chefredaktor der «bz Basel»

Matthias Zehnder (45) wird Chefredaktor der «bz Basel». Zehnder, seit 2007 Chefredaktor der «Coopzeitung», übernimmt sein neues Amt per 1. November 2012 und wird für die publizistischen Aktivitäten der «bz Basel», der «bz Basellandschaftlichen Zeitung» sowie der Basler Ausgabe von «Der Sonntag» verantwortlich sein.
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